Bei Silberhorn Classics geht es nicht nur um Fahrzeuge, sondern auch um die Geschichte der Nürnberger Motorradindustrie. Sichtbar wird das schon im Café- und Barbereich der Ausstellung.

Emailschilder als Zeitzeugen
An einer Ziegelwand im Café-Bereich hängt eine kleine Sammlung von Emailschildern historischer Marken: die Ardie-Werke Nürnberg sind mit ihrem Schriftzug vertreten, daneben Schilder von Victoria und Hercules. Es sind unscheinbare Objekte, und doch erzählen sie, wie eng Nürnberg einst mit dem Bau von Motorrädern verbunden war.
Von der Werkbank auf die Straße
Die Moped-Rampenwand im Obergeschoss der Ausstellung führt dieses Kapitel fort: Bunte Kleinkrafträder von Zündapp, Victoria und Hercules stehen dort dicht an dicht, dazwischen ein leuchtend gelbes Post-Moped. Zusammen zeigen sie, wie vielfältig die Zweirad-Fertigung dieser Marken einmal war, vom einfachen Alltagsfahrzeug bis zum Dienstfahrzeug der Post.

Warum das für Silberhorn Classics zählt
Die Sammlung versteht sich als Einblick in die Geschichte der Nürnberger Motorradindustrie: nicht nur über die großen BMW-Modelle, sondern auch über die kleineren, oft übersehenen Marken, die die Stadt einst mitgeprägt haben. Genau dieser Ausschnitt macht einen Rundgang durch die Ausstellung auch für Besucherinnen und Besucher interessant, die sich sonst eher am Rande für Motorradgeschichte interessieren.
Mehr zur Sammlung und den nächsten Öffnungstagen finden Sie unter Ausstellung.


